Phishing & Betrug erkennen

Die meisten Angriffe beginnen nicht mit einem Virus, sondern mit einer geschickt gefälschten Nachricht.

Beim Phishing geben sich Betrüger als Bank, Post, Paketdienst, Behörde oder bekanntes Unternehmen aus, um an Passwörter, Kreditkartendaten oder Geld zu gelangen. Die Nachrichten wirken oft täuschend echt.

Checkliste: Daran erkennen Sie Phishing

  • Druck und Zeitnot: «Ihr Konto wird in 24 Stunden gesperrt»
  • Aufforderung, Zugangsdaten, Kartendaten oder Codes einzugeben
  • Absenderadresse oder Link-Domain passt nicht zum angeblichen Absender
  • Kleine Beträge für «Zollgebühren» oder «Nachporto» per SMS
  • Unpersönliche Anrede, ungewohnte Sprache oder Formatierung
  • Unerwartete Anhänge (ZIP, HTML, Office-Dateien mit Makros)
  • QR-Codes in Briefen oder E-Mails, die zu Login-Seiten führen
Grundregel: Seriöse Banken und Behörden fragen niemals per E-Mail, SMS oder Telefon nach Passwörtern, PINs oder Bestätigungscodes.

Falscher Support-Anruf

Eine angebliche Mitarbeiterin von «Microsoft» oder Ihrer Bank ruft an und behauptet, Ihr PC sei infiziert. Ziel ist, dass Sie ein Fernwartungsprogramm installieren. Danach wird Geld überwiesen oder Schadsoftware eingeschleust.

Legen Sie einfach auf. Microsoft ruft Privatkunden nicht unaufgefordert an. Haben Sie bereits Zugriff gewährt: PC vom Internet trennen, Bank sofort informieren, Anleitung zum Entfernen befolgen.

Schon auf einen Link geklickt?

  1. Haben Sie Daten eingegeben? Dann das betroffene Passwort sofort ändern – überall, wo Sie es verwendet haben.
  2. Bei Bank- oder Kartendaten: Bank bzw. Kartenherausgeber umgehend anrufen und Karte sperren lassen.
  3. Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren und aktive Sitzungen abmelden.
  4. Datei heruntergeladen oder geöffnet? Vollständigen Virenscan durchführen.
  5. Phishing beim BACS melden – das hilft, andere zu warnen.